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Werbe- und Medienrecht

16. November 2017

| €250

Werberecht:

Auflagen und Kennzeichnungspflichten für Werbeinserate werden von Jahr zu Jahr zahlreicher. Medienunternehmen können für die Veröffentlichung gesetzwidriger Anzeigen haftbar werden – Verwaltungsstrafverfahren und UWG-Klagen können die Folge sein. Worauf Sie in der Anzeigenabteilung achten müssen, auf welche Beschränkungen,  Kennzeichnungspflichten und Pflichtangaben Sie Inserate überprüfen müssen und wie Sie diese Kontrollpflichten effizient gestalten erfahren Sie in diesem Seminar. Machen Sie sich mit den wichtigsten gesetzlichen Grundlagen der Anzeigenveröffentlichung vertraut, erörtern Sie relevante Fragestellungen und diskutieren Sie direkt mit unserem Experten. 

  • Haftung des Medieninhabers für Anzeigen
  • Allgemeines zur Haftung des Medieninhabers für Anzeigen – Überblick über einschlägige Judikatur
  • Pflichtangaben in Stelleninseraten
  • Immobilieninserate: Energieausweis-Vorlagegesetz
  • Finanzierungswerbung: Hypothekar- und Immobilienkreditgesetz (HIKrG)
  • Sonstige Beschränkungen und Kennzeichnungspflichten
    Alkohol, Jugendschutz etc. 
  • Online-Anzeigen: Besondere Themen
    Datenschutz etc. 
  • Gestaltung von AGBs für den Anzeigenvertrieb
Medienrecht in Praxisfällen:

Anhand wichtiger und teils historischer Entscheidungen wird Redakteuren und Juristen in Medienunternehmen Anwenderwissen im Medienrecht und den angrenzenden Rechtsgebieten – Strafrecht, Datenschutz und Grundrechte – vermittelt. Das Seminar soll ein sicheres Beurteilungsvermögen insbesondere zu folgenden Fragen geben:

  • Wie pointiert dürfen Meinungen formuliert werden? Kommunikationsfreiheit versus Ehre und Ruf
  • Welche Informationen dürfen (nicht) öffentlich gemacht werden? Kommunikationsfreiheit versus Privatsphäre- und Geheimnisschutz
  • Do’s and don’ts bei Kriminalberichterstattung und Society-Berichterstattung
  • Welche Absicherungsmöglichkeiten bestehen bei heiklen Veröffentlichungen? Medienprivilegien
  • Wann besteht für Medienmitarbeiter ein Entschlagungsrecht vor Gericht? Quellenschutz und Redaktionsgeheimnis
  • Wo verläuft die Grenze zwischen redaktioneller Berichterstattung und PR-Artikeln?
  • Zivil- und strafrechtliche Verantwortlichkeit des Medienunternehmens und des Journalisten
  • Wechselwirkungen zwischen Medienrecht und dem neuen EU-Datenschutzrecht ab 2018
Referent:
Mag. Paul Pichler

Mag. Paul Pichler ist auf Rechtsfragen der Medienunternehmen spezialisierter Rechtsanwalt und ständiger Berater des Verbands Österreichischer Zeitungen. Sein Tätigkeitsschwerpunkt umfasst die Bereiche Medienrecht, Medienvertriebsrecht, Arbeitsrecht, Rundfunkrecht, Urheberrecht, IT-Recht, Wettbewerbsrecht und Verbraucherrecht. Er ist vom VÖZ entsandter Vertreter in der österreichischen Presseförderungskommission, in der österreichischen Publizistikförderungskommission sowie beim IAB Internet Advertising Bureau Austria. Die 2012/2013 auf Basis jahrelanger sozialpartnerschaftlicher Verhandlungen durchgeführten Reformen der Angestelltenkollektivverträge für die Zeitungsbranche wurden von RA Mag. Pichler juristisch begleitet.

Termin:

Do. 16. November 2017, 13:00-17:00 Uhr

Veranstaltungsort:

VÖZ-All Media Service GmbH
Schottenring 12, Top 5, 1010 Wien, Österreich

Teilnehmerzahl:

mind. 6

Kosten pro Teilnehmer:

EUR 180,- (für VÖZ und ÖZV-Mitglieder) / EUR 280,- (regulärer Preis)
Preise zzgl. 20% USt.

Anmeldefrist: 

8. November 2017

Veranstaltungsort

VÖZ-All Media Service GmbH
Schottenring 12, Top 5
Wien, 1013 Österreich

ReferentIn

Mag. Paul PICHLER

Mag. Paul Pichler ist auf Rechtsfragen der Medienunternehmen spezialisierter Rechtsanwalt und ständiger Berater des Verbands Österreichischer Zeitungen. Sein Tätigkeitsschwerpunkt umfasst die Bereiche Medienrecht, Medienvertriebsrecht, Arbeitsrecht, ...
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